Retroreflexion

Verkehrszeichen sind lichttechnische Einrichtungen mit einem komplexen Aufbau. In verschiedenen Varianten decken sie unterschiedliche Anforderungen ab. Die lichttechnische Wirkung erzielen sie durch Einsatz retroreflektierender Folien. Die Rückstrahlwirkung wird durch eingebundene oder eingekapselte Mikroglasperlen oder durch Mikroprismen erzeugt. Die DIN 67520 definiert für Verkehrszeichen drei Klassen mit unterschiedlichen Mindestrückstrahlwerten.

Reflexionsklassen

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Funktionsprinzip Retroreflektierende Folie

Reflexionsklasse RA1 - Aufbau A Mindestrückstrahlwert:
= 50 cd · m-2 · lx-1

Reflexionsklasse RA2 - Aufbau B Mindestrückstrahlwert:
= 180 cd · m-2 · lx-1

Reflexionsklasse RA2 - Aufbau C Mindestrückstrahlwert:
= 180 cd · m-2 · lx-1

Reflexionsklasse RA3 - Aufbau C Mindestrückstrahlwert:
= 300 cd · m-2 · lx-1

Die Glasperlen haben einen Durchmesser von 50 µm, halb so dick wie ein menschliches Haar.

Retroreflexion durch
eingebundene Mikroglasperlen:
RA1 (≥ 50 Candela)

Retroreflexion durch
eingekapselte Mikroglasperlen
oder durch Mikroprismen:
RA2 (≥ 180 Candela)

Retroreflexion durch
Mikroprismen:
RA3 (≥ 300 Candela)

Konzeption & Design: Antrazit Kommunikationsdesign GmbH
Technische Umsetzung: Langen & Reiß Internetservices

VwV-StvO §45, Rn 57, 2. a) „Alle zwei Jahre haben die Straßenverkehrsbehörden zu diesem Zweck eine umfassende Verkehrsschau vorzunehmen (…).“
Rn 58, b) „Eine Verkehrsschau darf nur mit Zustimmung der höheren Verwaltungsbehörde unterbleiben.“

„Ein europäischer Raum der Straßenverkehrssicherheit: Leitlinien für die Politik im Bereich der Straßenverkehrssicherheit 2011-2020:

Um das Ziel „Schaffung eines gemeinsamen Raums der Straßenverkehrssicherheit“ erreichen zu können, schlägt die Kommission vor, die Zielvorgabe beizubehalten, nach der gegenüber 2010 die Gesamtzahl der Unfalltoten im Straßenverkehr in der Europäischen Union bis 2020 halbiert werden soll. (…) Sicherheit im Straßenverkehr ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Im Jahr 2009 sind auf den Straßen der Europäischen Union mehr als
35.000 Menschen gestorben (dies entspricht der Einwohnerzahl einer mittelgroßen Stadt), und nicht weniger als 1.500.000 Menschen wurden verletzt. Die damit verbundenen Kosten für die Gesellschaft (ca. 130 Mrd. EUR im Jahr 2009) sind immens.“

40 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle geschehen bei Dunkelheit trotz eines wesentlich geringeren Verkehrsaufkommens.